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25 Jahre Sektionsgeschichte im Rückblick
„Wir waren im Urlaub auf Teneriffa, der Frauenschuh Fritz,
der Wendl Franz und ich.“ So beginnt Roland Hartmann,
langjähriger Obmann und Sektionsgründer der Union Lauffreunde Mondsee,
die Erzählung, wie der „Mondseelauf“ entstanden ist.
Im Laufe dieses Urlaubs kamen die Herren, alle drei waren damals schon
Sportler und wurden größtenteils als ziemliche Exoten angesehen, auf
die Idee, in Mondsee eine Laufsportveranstaltung auf die Beine zu stellen.
Roland erzählte aus dieser Zeit: „Als wir vor 25 Jahren durch das
Mondseegebiet unsere ersten Läufe begannen, wurden wir von der
bäuerlichen Bevölkerung öfters mit den Worten „habt´s nichts
anderes zu tun – habt´s leicht koa Arbeit dahoam?“ angesprochen.
Ein pensionierter Landwirt in St. Lorenz, unsere damals bevorzugte
tägliche Laufstrecke, der Höll–Weix, ein bekanntes Original,
saß fast immer vor seinem Bauernhof auf der Hausbank. Er hat uns
immer nachgepfiffen und uns, wenn wir uns ihm zuwandten, die Faust
gezeigt. Eines Abends saß er wieder auf seiner Hausbank und erwartete
wieder mal seine Freunde. Er pfiff laut, und als sich die Gruppe umdrehte,
legte der passionierte Waidmann mit seinem Jagdgewehr an und nahm uns
ins Visier. Wir haben damals alle ziemlich Gas gegeben. Mittlerweile ist
der Höll-Weix schon viele Jahre verstorben, und heute ist seine Enkelin
Viktoria Mitglied unserer Läufergruppe.“
Die drei Urlauber besprachen ihre Idee von der Sportveranstaltung im erweiterten Freundeskreis,
und gleich wurde beschlossen, sich zusammenzutun.
Die ersten „Lauffreunde“ waren (von links nach rechts) Egon Marek, Matthias Strobl,
Karl Ausweger, Franz Wendl, Fritz Frauenschuh, Roland Hartmann sowie Josef Mörtl jun.
Nicht abgebildet ist Leopold Schwarz.
Sie alle waren zwar sehr ambitioniert, jedoch auf dem Gebiet des Veranstaltungswesens
völlig unerfahren. Daher suchten sie sich für den ersten „Mondseelauf“ Partner und fanden diese auch.
Der erste „Mondseelauf“ oder, wie er damals geheißen hat „1. internationaler
25 Kilometer Mondseeberg-Waldlauf“, wurde vom Tourismusverband Mondsee und von den
Mondseer Naturfreunden veranstaltet. Der Startschuss fiel am 6. Juni 1982 auf dem Mondseeberg,
genauer gesagt auf dem Aussichtsplatz 2. Die Teilnehmer wurden vorher mit Bussen auf den
Mondseeberg gefahren.
Der Start des „ 1. internationalen 25 Kilometer Mondseeberg-Waldlaufes“ am 6. Juni 1982.
Das Ziel befand sich im Ort Mondsee. Roland Hartmann und Franz Wendl waren bei
dieser ersten Laufsportveranstaltung in Mondsee Ideengeber und Berater.
143 Teilnehmer beendeten damals den Lauf– darunter fünf Damen.
Festzuhalten ist hier besonders, dass dies der erste und einzige „Mondseelauf“ war,
an dem Roland Hartmann als Läufer teilgenommen hat.
Titelseite der ersten Ergebnisliste für den „Mondseelauf“ aus dem Jahr 1982. Dieses historische Exemplar
befindet sich im Besitz von Matthias Strobl
Wegen des guten Erfolges beschlossen Hartmann und Wendl, sich mit einer bereits
bestehenden Sportorganisation zusammenzutun und so entstand die Zusammenarbeit mit
der Union. Die Union Mondsee hatte damals als Fußballverein lediglich eine Sektion,
nämlich Tischtennis. Nach der Kontaktaufnahme mit dem damaligen Union-Obmann Gustav
Widlroither wurde die Gründung einer eigenen Sektion beschlossen. – Die Union Lauffreunde
Mondsee wurde gegründet. Den ersten „Auftritt“ als Lauffreunde Mondsee hatten die
Herren im Jahr 1982 beim „Salzachseelauf“ in der Stadt Salzburg. Im selben Jahr
wurde gemeinsam der erste Marathon in Berlin in Angriff genommen. Ebenfalls 1982
wurde dann unter der Federführung der neuen Sektion der „1. Mondseer Silvesterlauf“
gestartet. Start und Ziel: Seeallee Mondsee, Distanz 10 Kilometer. Diese Veranstaltung
blieb dem Verein bis 1986 erhalten und wurde dann vom „Drei-Königs-Lauf“ abgelöst,
der im Jahr 1991 letztmalig ausgetragen wurde.
Ergebnisliste des „1. Silvesterlaufes aus dem Jahr 1982“.
Im darauffolgenden Jahr 1983 wurde der „Mondseelauf“ neuerlich auf der Strecke am
Mondseeberg ausgetragen. Verantwortlicher Veranstalter ab diesem Zeitpunkt war die
Sektion Lauffreunde Mondsee unter der Obmannschaft von Roland Hartmann. So sollte es
auch viele Jahre bleiben. Der Tourismusverband Mondsee übernahm noch Zeitnehmung und
Auswertung. Bereits 168 Sportlerinnen und Sportler fanden sich auf der zweiten
Ergebnisliste, die wie alle derartigen Listen damals mit der Schreibmaschine geschrieben
und mit dem Kopierer vervielfältigt wurde.
Heutzutage kaum mehr vorstellbar –
Ergebnislisten wurden mit der Schreibmaschine geschrieben und mit dem Kopierer vervielfältigt
Aus diesem Jahr stammt auch eine der zahlreichen Anekdoten, die im Verein heute noch gerne
erzählt werden. Im Vorfeld des Laufes von 1983 nahmen die Lauffreunde unter anderem an
einer Veranstaltung in Salzburg teil und rührten dort die Werbetrommel für den „Mondseelauf“.
Teilnehmer an dieser Veranstaltung war damals auch ein gewisser Adolf „Dolfi“ Gruber,
die österreichische Lauflegende schlechthin. Franz Wendl lud Gruber, der nicht gerade
dafür bekannt war, besonders diplomatisch gewesen zu sein, persönlich zur Teilnahme in
Mondsee ein. Die Antwort des Altmeisters lautete: „Was bilden Sie sich eigentlich ein,
wir sind doch keine Gämsen.“ Da Franz Wendl nie um eine Antwort verlegen war, entwickelte
sich im Anschluss an diese „Absage“ von Dolfi Gruber ein Wortgefecht, über das wir lieber
nicht ins Detail gehen wollen. Gruber ist jedenfalls in Mondsee nie angetreten.
Die Lauffreunde jedoch traten in diesem Jahr noch bei den Marathons in München, Berlin und
Frankfurt an.
Ab dem Jahr 1984 begann die Geschichte des „Mondsee-Halbmarathons“. Ab diesem Jahr bis
einschließlich 1990 wurde der Lauf über die klassische Halbmarathon-Distanz abgewickelt.
Titelseite der Ergebnisliste für den „1. Mondsee-Halbmarathon“ aus dem Jahr 1984.
1985 nehmen acht Mondseer Lauffreunde den Marathon von Rotterdam in Angriff. Mit einer Zeit
von 2:46:26 lief Franz Wendl die bis dahin schnellste Zeit eines Mondseers bei einem Marathon.
Die Teilnehmerzahlen stiegen kontinuierlich, und im Jahr 1989 nahmen unglaubliche 1356 Läuferinnen
und Läufer den Halbmarathon von Mondsee unter die Laufschuhe. Ausgerechnet bei diesem Lauf erlebte
der Verein seine bislang größte organisatorische Schlappe. Für diesen „Mondsee-Halbmarathon“ wurden
Startnummern von einem Sponsor zur Verfügung gestellt und wurden aus Holland angeliefert. Die
Lieferung erfolgte so spät, dass die Startnummern erst eintrafen, als das Rennbüro am Samstag geöffnet
wurde. Schon diese Verzögerung hatte ziemlich an den Nerven aller Beteiligten gezerrt und es sollte noch
viel schlimmer kommen. Wie sich herausstellte waren die Nummern nicht wasserfest. Leider hatte es am
Veranstaltungstag zeitweise in Strömen geregnet. Bereits bei der ersten Labe nach fünf Kilometern hatten
die meisten Teilnehmer die Startnummern in den Händen, allerdings als breiige Masse. Man muss bedenken,
dass es damals noch keine Chip-Zeitnehmung gab und die Startnummer für die Zeitnehmung von ausschlaggebender
Bedeutung war. Roland Hartmann erinnert sich heute noch mit Grauen an diesen Tag, an dem alle am liebsten
davongelaufen wären, um sich nicht von den zum Teil erbosten Teilnehmern beschimpfen lassen zu müssen.
Dass trotzdem zur Siegerehrung eine vollständige Ergebnisliste vorlag, grenzte an ein echtes Wunder.
Wie tolerant die Läufer dann waren, überraschte viele von der Organisation. Den Teilnehmern wurden bei
der Siegerehrung die Umstände erläutert, die für das Problem gesorgt hatten. Nur ein ganz kleiner Teil
regte sich wirklich auf. Die meisten nahmen die Angelegenheit kommentarlos zur Kenntnis und freuten sich
trotz allem über den gelungenen Lauf. Im darauffolgenden Veranstaltungsjahr waren wieder über
1000 Läuferinnen und Läufer am Start. Ein weiterer Beweis dafür, dass uns die Geschichte, für die
wir im Grunde nichts konnten, nicht krumm genommen wurde.
Das Jahr 1989 war ein besonders arbeitsreiches. Der Verein richtete neben dem Halbmarathon auch
noch die österreichischen Marathon-Staatsmeisterschaften aus, wobei die Umstände dafür eher
skurril waren. Franz Grünwald von der Union Salzburg trat an Roland Hartmann heran und fragte ihn,
mehr im Scherz, ob er, Hartmann, sich im Stand sähe, die Marathon-Staatsmeisterschaften auszurichten,
da in Salzburg Probleme mit der Streckenführung bestünden. Roland sagte spontan zu, und so organisierte
man erstmals ein überregionales Sportereignis, das immer von einem anderen Bundesland ausgetragen wurde.
1992 war Oberösterreich mit der Austragung an der Reihe, und weil drei Jahr vorher die Organisation so
gut geklappt hatte, fiel die Wahl für den Veranstaltungsort wieder auf Mondsee. Im selben Jahr wurden
auch noch die Landesmeisterschaften im Crosslauf ausgerichtet.
In diesem Zeitraum entstand eine andere, oft und gerne erzählte Anekdote aus der Ära Hartmann: Die
Lauffreunde nahmen wieder einmal, wie so oft, am Wien-Marathon teil und hatten sich für diesen
Anlass zu Werbezwecken für den „Mondseelauf“ ein Transparent anfertigen lassen. Damals waren
Nennbüro und Pasta-Party noch in der Hofburg. Den angereisten Lauffreunden fiel sofort auf, dass
in der ganzen Wiener Hofburg nicht ein Transparent montiert war. Perfekt, so dachten sie, und hängten
ihr Transparent prominent von einer Empore aus zwischen zwei Säulen. Als sie eine Stunde später
nach einer kleinen Besichtigungsrunde wieder in der Hofburg ankamen, waren sowohl die Aufregung
als auch die Menschenansammlung groß. Als sich herausstellte, wer für das Transparent verantwortlich
war, gaben Mitglieder des Veranstalters den Mondseern „zehn Minuten,“ um das „Ding“ wieder zu entfernen.
Wer hätte schon ahnen können, dass alles denkmalgeschützt ist. Eine Stunde wurde jedenfalls für den
Lauf an gut sichtbarer Stelle geworben.
Roland Hartmann kann sich heute nicht mehr genau erinnern, wer die Idee dafür gegeben hatte. Aber
im Jahr 1991 wurde sowohl die Strecke als auch die Distanz geändert. Der Lauf führte nunmehr, vom
Marktplatz Mondsee aus, rund um den See. Distanz: 25 Kilometer. Abgesehen davon, dass die Teilnehmer
nicht für diese Distanz zu begeistern waren und ständig sinkende Teilnehmerzahlen sprachen hier eine
deutliche Sprache, es war auch der logistische Aufwand für den Veranstalter ungleich höher. Dazu kam,
dass eine Totalsperre der Straßen rund um den Mondsee nicht möglich war und es daher sowohl bei den
Teilnehmern als auch bei den Straßenbenutzern immer wieder zu unliebsamen Zwischenfällen kam.
Für die Lauffreunde selbst waren 1991 große internationale Marathons in New York, London, Berlin, Wien
und Israel das Ziel.
Ab dem Jahr 1995 wurde wieder auf die Halbmarathon-Distanz umgestellt, und es wird seither immer die
gleiche Strecke gelaufen. In diesem Jahr war auch Roland Hartmann nicht mehr Organisationsleiter.
Bis zu diesem Zeitpunkt war Roland in Personalunion: Sponsorenbetreuer, Rennleiter, erstellte die
Ausschreibung und die Ergebnislisten und, und, und. Er suchte eine Erneuerung, übergab seine Tätigkeit
an Josef Mörtl und zog sich selbst als Rennleiter an die zweite Stelle zurück.
Josef war als Gründungsmitglied des Vereines mit der Veranstaltung aufgewachsen und lenkte die Geschicke
des Laufes als gesamtverantwortlicher Veranstalter von 1995 bis einschließlich 1998. Er führte unter
anderem eine moderne computergestützte Zeitnehmung ein. Vor seiner Ära wurde die Zeitnehmung von den
Naturfreunden mit jenem Equipment gemacht, das in erster Linie bei Skirennen eingesetzt wurde.
Rennleiter und Chef der Ziellabe war auch in der Ära Mörtl: wie immer der unverwüstliche Roland
Hartmann. Natürlich ist er auch hier immer „seinem“ Lauf treu geblieben.
Nachdem Josef Mörtl aus beruflichen Gründen seine Agenden als Veranstalter zurücklegen musste und
sich vereinsintern niemand im Stande sah, diese Aufgabe zu übernehmen, lenkte Alois Nagl für drei
Jahre die Geschicke des „Mondsee-Laufes.“
Die Mehrzahl der Vereinsmitglieder war jedoch mit der Arbeit von Alois nicht zufrieden, und so
veranstaltete er im Juni 2001 letztmalig den „Mondseelauf“.
In diesen Zeitraum fällt auch die Teilnahme des bislang ältesten Teilnehmers, der
jemals am „Mondseelauf“ teilgenommen hat. Hans Strobl, bei der letzten Teilnahme bereits
jenseits der 92 Jahre. Er durfte als bislang einziger Läufer eine Stunde vor dem Startschuss
loslaufen und wurde dann vom Besenwagen kurz vor Zielschluss zur Seeallee gebracht, um
die letzten 200 Meter noch laufend zurückzulegen. Er hat sich immer sehr gefreut, wenn
ihn das Publikum mit frenetischem Applaus empfangen hat.
Im Juli 2001 übergab Roland Hartmann dann nach 20 Jahren die Obmannschaft an Anton Egger, der
sich in seiner ersten Tätigkeit sofort auf die Suche nach einem neuen Veranstalter begab.
Es wurden zahlreiche Varianten durchdiskutiert, und schließlich entschloss sich der Verein,
die Organisation einem Dreierteam zu übergeben, da das Arbeitspensum für eine Person einfach zu groß ist.
Dieses Organisationsteam, bestehend aus Anton Egger als erste Anlaufstelle,
Günther Nigl für Finanzen und Homepage und Felix Leukermoser für Ausschreibung
und Sponsorenbetreuung, lenkt die Geschicke der Veranstaltung nunmehr seit dem „Mondseelauf 2002“.
Entwicklung der Teilnehmerzahlen des „Mondseelaufes“
| 1982 |
143 |
Rieger B. |
(GER) |
Hutterer H. |
(GER) |
| 1983 |
168 |
Rieger B. |
(GER) |
Zirknitzer A |
(AUT) |
| 1984 |
423 |
Rieger B. |
(GER) |
Bayerschmidt H. |
(GER) |
| 1985 |
630 |
Kuster M |
(SUI) |
Frisch M. |
(AUT) |
| 1986 |
870 |
Randl H.J. |
(AUT) |
König G. |
(AUT) |
| 1987 |
1120 |
Spiess F. |
(ITA) |
Hellwagner I. |
(AUT) |
| 1988 |
1168 |
Schmuck H. |
(AUT) |
Berthalamy C. |
(AUT) |
| 1989 |
1356 |
Karnau G. |
(KEN) |
Lechner V. |
(AUT) |
| 1990 |
1060 |
Krupanek R |
(POL) |
Lechner V. |
(AUT) |
| 1991 |
1012 |
Hartmann G: |
(AUT) |
Solecka A. |
(POL) |
| 1992 |
818 |
Hartmann G. |
AUT) |
Hajna D. |
(CZE) |
| 1993 |
680 |
Mezulianik Z. |
(CZE) |
Sitek R. |
AUT) |
| 1994 |
714 |
Blaha J. |
(CZE) |
Sitek R. |
AUT) |
| 1995 |
934 |
Serfözö S. |
(HUN) |
Hintsteiner I. |
AUT) |
| 1996 |
929 |
Wenisch M. |
(AUT) |
Haderer A. |
AUT) |
| 1997 |
803 |
Jager P. |
(HUN) |
Vivad S. |
(SLO) |
| 1998 |
771 |
Ellmauer F. |
(AUT)> |
Crämer C. |
(GER) |
| 1999 |
1087 |
Kosgei B. |
(KEN) |
Staicu S. |
(ROM) |
| 2000 |
1284 |
Kosgei B. |
(KEN) |
Atodonyang M. |
(KEN) |
| 2001 |
1579 |
Usisivu Boniface |
(KEN) |
Ptikany Mary |
(KEN) |
| 2002 |
1408 |
Beikong John |
(KEN) |
Gladyr Tatyana |
(UKR) |
| 2003 |
1080 |
Mulow Marc |
(KEN) |
Janeckova Dana |
(SVK) |
| 2004 |
1275 |
Berecz Lajos |
(HUN) |
Koch Birgit |
(GER) |
| 2005 |
1111 |
Chemaoy Peter |
(KEN) |
Janeckova´ Dana |
(SVK) |
| 2006 |
1389 |
Artur Blasinsky |
(SVK) |
Dambauer Monika |
(AUT) |
| 2007 |
1250 |
Jonathan Koilege |
(KEN) |
Olga Nevkapsa |
(UKR) |
| 2008 |
1275 |
Jonathan Koilege |
(KEN) |
Eva Trost |
(GER) |
| 2009 |
1076 |
Kosgei Isaac-Toroitich |
(KEN) |
Kovacs Ida |
(HUN) |
Gesamtteilnehmerzahl bis einschließlich 2005 insgesamt 22.423 Läuferinnen und Läufer
Der Streckenrekord bei den Herren stammt aus dem Jahr 2001 und wird gehalten von Boniface
Usisivu aus Kenia mit 1:02:10.
Der Streckenrekord bei den Damen stammt aus dem Jahr 2002 und wird gehalten von Tatyana Gladyr
aus der Ukraine mit 1:12:47
Die vereinsinterne Bestenliste
Den schnellsten Marathon eines Vereinsmitgliedes lief der Thalgauer
Ferdinand Schmidhuber mit 2:36:53 im Jahr 1991 beim Wien-Marathon.
Der Landwirt ist auch vereinsinterner Bestzeithalter beim Halbmarathon mit 1:13:09,
gelaufen 1986 in Mondsee. Franz Wendl über das „Geheimrezept“ von Ferdinand:
„Der Ferdi war immer gut drauf. Er hat nie gejammert – zu kalt, zu nass,
der Wind geht... etc., Ferdi war nur gut drauf. Positiv denken war bei ihm die
Grundeinstellung“. Dann fügt Franz Wendl allerdings noch an: „und... keiner konnte
sich so schinden wie der Ferdi“.
Die beste Marathonzeit eines Mondseers lief Lorenz Holzleithner im Jahr 1992 in München mit 2:44:12.
Die bislang schnellste Zeit eines Vereinsmitgliedes beim „Mondseeberglauf“, der
vereinsinternen Meisterschaft, lief Michael Grubinger im Jahr 1997 mit 23:08.
2006 Aktiv:
Jänner: Vereinskegeln
April: Vereinsmeisterschaft Mondseeberglauf (Sieger: Florian Mörtl 24,24 min)
Mai: Jubiläumsfeier 25 Jahre Lauffreunde Mondsee:
Festakt im Pfarrsaal Mondsee mit audiovisueller Rückschau, präsentiert von Franz Wendl
Festmenü und Gespräch unter Freunden im Hotel Krone, Mondsee
Juni: 25. Jubiläums Halbmarathon: mit Rekordbeteiligung: Erstmals 2-er Staffelwertung und über 200 Friedensläufer
der Hauptschulen Mondsee
adabei bei vielen Laufveranstaltungen, u.a. Hamburgmarathon, Mondsee-Triathlon, 12-Stundenlauf Grießkirchen,
Fuschlseelauf, Reschenseelauf, Narzissenlauf, Irsselauf, Innerschwandlauf, Wolfgangseelauf, Halbmarahton Riva - Gardasee.
Aktivitäten 2007:
April: Es beginnt – wie alljährlich mit dem Mondseeberglauf, der internen Vereinsmeisterschaft.
17. - 20. Mai: Besuch Regensburgmarathon mit einer großen Läufergruppe. Es werden wahre Lauffreundschaften geschlossen,
die zu einem großartigen Gegenbesuch der Regensburger führten.
16. Juni: Antonia und Hans Kerschbaumer treten beim „Midnight Sun Marathon“ in Tromsö, NOR, an. Ein einmaliges Erlebnis.
August: Beim schon traditionellen Megaton treten wir mit 2 Mannschaften zu je 4 Sportlern an.
Es macht einfach Spaß, im Team dabei zu sein, beim Paddeln am Surfbrett, Mountain-Biken, Rennnradfahren und Laufen.
Sommer: Neben der Teilnahme an den umliegenden Klassikern gibt auch einiges zu feiern: Runde Geburtstage, Sommergrillfest bei „Vicky“ u.v.m.
Herbst: Franz Rumpf, unser eisener Vertreter beim Schilcherlauf.
Oktober: Der Wolfgangseelauf schlägt mit voller Härte zu. Schneefall und eisige Temperaturen verlangen
unseren 9 Läufern alles ab – und trotzdem haben alle durchgehalten, und wir konnten auch 2 Stockerlplätze erringen.
November: Der Vereinshöhepunkt: Ausflug zum KaltererSee-Lauf mit 30 Mitgliedern. Die Unterkunft und das
Service hervorragend, die Tagesausflüge bei herrlichem Herbstwetter eindrucksvoll, die Stimmung bestens und
der Lauf – tückisch: Zwar nur knapp 7 km, aber die Steigung zum Schluss war mörderisch – dennoch ein unvergessliches Erlebnis.
Beendet wird das Jahr mit der traditionellen Schraubenverleihung bei Karl Weber und mit einem Lauf zu Sylvester.
Aktivitäten 2008:
Jänner: Wir beginnen das Vereins-Jahr mit einer „Bier-Exkursion“ zur Brauerei Stiegl mit exklusiver Führung durch die Brauwelt.
Bis März: Intensive Vorbereitungen für den Marathon in Barcelona, u.a durch viele Schitouren, vor allem auf den „Hausberg“ Zwölferhorn.
2. März: Barcelona Marathon. Es reisen 22 Personen an, 11 davon gehen an den Start. Hervorragende Platzierungen in
dem fast 8.000 Läufer starken Starterfeld waren die sehr erfreuliche Ausbeute.
April: die jährliche Vereinsmeisterschaft auf den Mondseeberg mit einer Novität: eigene Wertung für Inline-scater.
Mai: Jede Menge Stockerlplätze beim Narzissenlauf
1. Juni: der 27. Mondseelauf geht bei herrlichem Wetter gut über die Bühne.
Juni: Wir freuen uns, Andi Goldberger als prominentes Vereinsmitglied begrüssen zu dürfen.
Sommer: Der neue Klettersteig auf die Drachenwand wird auch von einigen Lauffreunden, u.a. auch von Andi Goldberger bezwungen.
Herbst: Der traditionelle Vereinsausflug führt heuer in die Steiermark. Der Frauenthaler Herbstfarbenlauf ist das Ziel.
Wir nützen, was die Region bietet: Ein Buschenschankbesuch, die Fahrt mit dem bekannten Flascherlzug,
Klammwanderung auf die Burg Deutschlandsberg usw. Gastfreundschaft wird hier ganz GROSS geschrieben.
Der Lauf selbst bei herrlichem Herbstwetter, großartiger Stimmung und überragenden Ergebnissen.
Aktivitäten 2009:
März: Vereinsmeisterschaft Mondseeberglauf: Sieger und Vereinsmeister: Wolfgang Stabauer
Juni: der 28. Mondseelauf kann wieder erfolgreich durchgeführt und abgeschlossen werden
Juli: Unser Ex-Sektionsleiter und Gründungsmitglied Roland Hartmann feiert seinen 70er!
August: Wechsel in der Sektionsleitung: Anton Egger übergibt die Vereinsleitung nach 8 erfolgreichen Jahren an Karl Mörtl.
Die damals kleine Truppe von 19 Idealisten ist mittlerweile auf eine stattliche Anzahl von über 50 Lauffreunden
angewachsen.
Unter seiner Führung wurde 2003 die Organisation des Halbmarathons wieder von den Lauffreunden
übernommen.
Berufliche Veränderungen veranlassten Anton nun dazu, den Umfang der Organisationsarbeit zu reduzieren.
Aber: Er wird uns weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Vereinsausflug zum Reschenseelauf: Erstmals erlebten wir einen einzigartigen Nachtlauf. Die Strecke um den See
war mit hunderten Fackeln eindrucksvoll beleuchtet. Ein Abstecher nach Samnaun und auf das Stilfser Joch sowie
eine Wanderung auf die Weißkuglhütte ergänzten unser Programm. |
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